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Newsletter März 2019

Interview

Nicht nur die Spitze des Eisbergs

Verdeckte Einsparpotenziale im Krankenhaus

Sachmittel, Dienstleistungen und Baukosten sind wie Eisberge im Kostenbudget eines Krankenhauses. Suchen die Verantwortlichen nach Einsparmöglichkeiten, kratzen Sie oftmals nur an der Oberfläche. Die wahren Optimierungspotenziale bleiben im Verborgenen. Christina Fleck-Heimbach, Mitglied der Geschäftsführung von praemium, erläutert, wie diese ausgeschöpft werden können.

Bleiben wir im Bild: Was hat es mit dem Eisberg-Effekt auf sich?

Das Budget eines Krankenhauses besteht aus vielen unterschiedlichen Kostenblöcken, die von kernmedizinischen Dienstleistungen und Sachmitteln, über Druck- und Kopierkosten bis hin zum Abfallmanagement reichen. Der Eisberg bietet sich da als Bild ganz gut an, um zu zeigen, welchen Teil die Einsparpraxis bei Krankenhäusern lediglich abdeckt. Nehmen Krankenhäuser ihre Kosten unter die Lupe, greifen Sie oft auf bewährte Maßnahmen zurück: Rabatte über Einkaufsgemeinschaften oder eine kurze Bestandsaufnahme durch den hauseigenen Einkauf. Die eingeleiteten Maßnahmen helfen zwar zu sparen, kratzen aber lediglich an der Spitze. Da können wir als externe Kostenoptimierer helfen, weil wir die relevanten Sparten und die verborgenen Potenziale kennen.

In welchen Bereichen sehen Sie besonderes Optimierungs- potenzial und was kann das am Ende unterm Strich für das Krankenhaus bedeuten?

Das ist ganz unterschiedlich. Um möglichst viel herauszuholen, decken wir grundsätzlich eine große Bandbreite an Bereichen mit unseren Experten ab. Dabei bleiben wir aber immer ganz individuell und kümmern uns besonders auch um solche Blöcke, die der Klinikleitung Bauchschmerzen bereiten.

Im medizinischen Bereich stehen besonders die kernmedizinischen Dienstleistungen und Sachmittel sowie Medikalprodukte im Fokus, genauso wie die krankenhausnahen Leistungen wie der Einkauf von Blut- und Eiweißprodukten oder der Laborbetrieb. Im nichtmedizinischen Bereich sind es beispielsweise Posten für Gebäudereinigung, Abfallmanagement, Berufskleidung, Reinigung und Mietwäsche oder Telekommunikation, aber auch Nahrungsmitteleinkauf, Unternehmensversicherung und Zeitarbeit. Besonderes Potenzial liegt dabei in den Sachmitteln. Hier lassen sich zwischen fünf und acht Prozent sparen, was für ein Krankenhaus immerhin einen siebenstelligen Betrag ausmachen kann. Eine gute Basis für neue Investitionen.

Stichwort Investitionen: Bedeutet Optimieren nur Einsparung im negativen Sinne? 

Nein, ganz im Gegenteil. Unter dem Strich haben die Optimierungsmaßnahmen sogar einen positiven Effekt, denn Sie setzen Budget frei, das an anderer Stelle wieder investiert werden kann – eben für neues Personal, oder um das Versorgungsangebot zu verbessern – beispielsweise durch neue Bauprojekte. Und auch da können wir helfen.

Bauprojekte im Kliniksegment sind oftmals sehr kostspielig. Wie können Sie in diesem Bereich weiterhelfen?

Überfliegt man die Nachrichten zum Thema Klinikbau und -sanierung, gehen die Summen schnell in die Zehn- bis Hundertmillionen. Neben der staatlichen Finanzierung muss auch das Krankenhaus rund die Hälfte der Mittel selbst aufbringen. Bereits in der Planungsphase des Bauprojekts sollte jedoch schon ein Blick auf die Kosten geworfen werden, denn eine externe Baukostenoptimierung kann erhebliches Einsparpotenzial zu Tage fördern. Dies kann bei bis zu 60 Prozent liegen. Unsere Experten raten daher, möglichst schon in der sogenannten „Frühen Phase“, also sobald die ersten Planungen vorliegen, alle Positionen gründlich prüfen zu lassen.

Anschrift

praemium Sach- und Dienstleistungskostenoptimierung GmbH
Wilhelmshöhe 6
47058 Duisburg
Deutschland

E-Mail: info(at)praemium-sdo.de
Telefon: +49 (0)203 / 713 764 - 0

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