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Newsletter September 2019

Mehr Transparenz bei Einkaufsmodellen

Beschaffung von Strom- und Erdgastranchen

Strom und Erdgas werden an der Börse gehandelt. Unternehmen aus stromintensiven Branchen kaufen dort über Händler ihren benötigten Strom ein. Allerdings obliegen die Preise börsenbedingt starken Schwankungen. Um das Risiko zu minimieren und trotzdem noch einen Spareffekt zu erzielen, erfolgt der Einkauf in Tranchen, welche an die aktuelle Preisentwicklung gekoppelt sind. Christian Herres, Geschäftsführer von praemium, spricht darüber,  wie wichtig es dabei ist, mit den passenden Preisformeln zu agieren, und warum der Energieeinkauf über Tranchen auch für andere Branchen und Einrichtungen eine Option sein kann.

Für welche Unternehmen und Einrichtungen ist der Einkauf von Strom- und Erdgastranchen an der Börse interessant?

Marktüblich ist die Tranchenbeschaffung bei einem Strombedarf größer als 10 Millionen kWh und einem Erdgasbedarf größer als 15 Millionen kWh. Klassische Beispiele sind die Metall- oder Papierindustrie, ebenso gehören Verkehrsbetriebe dazu. Weniger im Fokus stehen Einrichtungen aus dem sozialen Bereich, wie beispielsweise Krankenhäuser oder Pflegeverbände. Aber auch sie haben in der Regel Energiekosten, die zwischen 500.000 und 1 Million Euro im Jahr liegen oder sogar höher sind.

Worauf kommt es bei der Tranchenbeschaffung an?

Erst einmal: Kaum ein Unternehmen ist selbst an der Strombörse aktiv. In der Regel erfolgt der Einkauf über dort notierte Händler oder Energieanbieter. Bei der Tranchenbeschaffung geht es grundsätzlich darum, der Preisfluktuation entgegen zu wirken und nicht gezwungen zu sein, zu einem ungünstigen Einkaufszeitpunkt seinen kompletten Energiebedarfabdecken zu müssen. Übers Jahr verteilt werden dann Tranchen gekauft, die an den Tagespreis gekoppelt sind. Dies erfolgt über unterschiedliche Beschaffungsmodelle, wie beispielsweise der Termin- oder Spotmarkteinkauf. Ist man nicht wirklich mit der Materie vertraut, können solche Modelle jedoch schnell kompliziert werden.

Wie kann praemium hier helfen? 

Zunächst einmal können wir Unternehmen, Krankenhäuser und andere Einrichtungen beraten, ob Tranchenbeschaffung für sie überhaupt eine Option ist. Wie gesagt, gerade im sozialen Bereich ist es trotz hohem Stromverbrauch bislang gar nicht so üblich. Zudem unterstützen wir bei der strategischen Einkaufsberatung und klären über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle auf. Außerdem passen wir die verwendeten Preisformeln bei der Ausschreibungsvorlage so an, dass sich damit wirklich vergleichbare Angebote einholen  lassen.  Das sorgt vor allem für Transparenz und das ist wichtig für unsere Projektpartner – denn es geht hierbei üblicherweise um hohe Beträge. Niemand möchte, dass sowas zu einem heißen Eisen wird.

Richtiges Know-how bei Ausschreibungen

Gerade öffentliche Einrichtungen schreiben  den  Strom- und Gasbezug oftmals europaweit und  mit  Festpreisen aus. Vergaberechtlich ist eine solche Ausschreibung zwar  in Ordnung, fachlich jedoch nicht immer stimmig, denn beides ist eigentlich nicht erforderlich. Hinzu kommt, dass bei Festpreisen ein Bindefristzuschlag von bis zu 15 Prozent auf den Preis gerechnet wird, sodass oft nur die Grundver- sorger Angebote abgeben. Für andere Anbieter sind Ausschreibungen mit solchen Optionen zu unattraktiv.

Das ist ein echter Nachteil für den preislichen Wettbewerb und damit für das günstigste Angebot. Unsere Experten von praemium unterstützen Sie bei der Erstellung der passenden Preisformeln und Ausschreibungen, damit Sie auch wirklich vom besten Preis profitieren können.

Anschrift

praemium Sach- und Dienstleistungskostenoptimierung GmbH
Wilhelmshöhe 6
47058 Duisburg
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E-Mail: info(at)praemium-sdo.de
Telefon: +49 (0)203 / 713 764 - 0

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