Reisen nach Corona

Reisen nach Corona

Reisen nach Corona

Wir werden auch in Zukunft reisen.
Aber anders.

An Dienstreisen ist in der aktuellen Lage kaum zu denken. Aber auch auf lange Sicht werden sich die Bedeutung und die Art der Reisen verändern. Damit Sie darauf vorbereitet sind, haben wir die wichtigsten Prognosen für Sie zusammengefasst. Sie basieren auf einer Studie des Fachmagazins FVW (Fremdenverkehrswirtschaft). Welche Auswirkungen diese Veränderungen auf Ihr Reisemanagement haben werden und wie Sie darauf reagieren sollten, analysieren wir gerne mit Ihnen gemeinsam.

1. Weniger und selektiver reisen

Die Zahl der Reisen wird abnehmen, auch weil Veranstaltungen und Meetings ins Netz abwandern. Aber auch grundsätzlich werden Firmen bewusster und selektiver reisen. Reisezweck und Reisenotwendigkeit werden in Aufwand-Risiko-Nutzen- Analysen bewertet werden.

2. Gesundheit rückt in den Fokus

Der Schutz des Reisenden wird im Travel Management einen noch höheren Stellenwert einnehmen – und zwar vor, während und nach der Reise. Das Thema Gesundheit sollte zukünftig auch in die Reiserichtlinien einfließen. Möglicherweise wird es aber auch für die Reisenden selbst einen neuen Standard für die Gesundheitszertifizierung geben – etwa für eine Corona-Immunität.

3. Überwachung nimmt zu

Um gesundheitliche Gefahren zu minimieren, müssen Unternehmen jederzeit wissen, wo sich die Beschäftigten befinden – aber auch, wen sie treffen. Nur bei zuverlässiger Dokumentation lassen sich mögliche Infektionsketten zurückverfolgen. Zudem kann sich ein besserer Einblick in die Aufenthaltsorte sogar positiv auf Versicherungsprämien auswirken.

4. Flexiblere Buchungen werden wichtig

Stornierungen, Gutscheine, Rückerstattungen – ein heißes Thema in der Corona-Krise. Manche Unternehmen hatten und haben hohe Ausfallkosten, weil es für restriktive Raten keine Rückerstattung gab. Um dies künftig zu vermeiden, werden Firmen mehr denn je auf flexible und kostenfreie Stornierungen drängen.

5. Bürokratische Hürden werden höher

Die Zeiten, in denen der deutsche Pass als einer der wertvollsten galt, weil nur für wenige Einreisen Visa nötig waren, sind (vorerst) vorbei. Um sich vor Gesundheitsgefahren zu schützen, werden manche Staaten neue bürokratische Hürden bei den Einreisemodalitäten schaffen – beispielsweise Gesundheitszertifikate für Reisende, welche die Corona-Immunität garantieren. Auch die Vorlage von Impfbescheinigungen oder negativen Corona-Tests werden möglich. Hier dürfte es überdies zu Konfusionen kommen, weil die Anforderungen je nach Land unterschiedlich sein werden und gewisse Atteste in einem Land akzeptiert werden, im anderen jedoch nicht. Zudem können sich Bestimmungen stetig ändern. Laut VDR-Umfrage befürchten 87 Prozent der Travel Manager einen größeren bürokratischen Aufwand.

5. Digitalisierung bekommt einen Schub

Schon vor Corona gab es im Business Travel zwei dominierende Themen: Digitalisierung und Fürsorgepflicht. Datev-Travel-Managerin Pirner empfiehlt den Unternehmen sogar, jetzt die Zeit dafür zu nutzen, um Pläne für die digitale Weiterentwicklung ihrer Prozesse zu entwickeln. Das Reisen von morgen stehe unter dem Motto „digital und umsorgt“. Im Klartext bedeutet dies, dass in die vorpreschenden End- to-End-Systeme im Travel Management – also die digitalen Prozesse von der Genehmigung über die Buchung bis zur Abrechnung und zum Reporting – auch der Sicherheitsaspekt verstärkt einfließen wird.

6. Beratung ersetzt Buchung

Massive Umsatzrückgänge, fehlende Provisionen, Kurzarbeit: Geschäftsreisebüros wurden von der Corona-Krise enorm getroffen. Sie werden verstärkt ihr Geschäftsmodell überdenken müssen.

7. Konzentration und steigende Preise

Generell werden die Marktteilnehmer das Nachsehen haben, die schon vor der Krise unter enormem Kostendruck standen. Bei den Geschäftsreisebüros geht man von einer weiteren Konzentration aus. „Flüge werden vermutlich sehr viel teurer – auch wegen des verknappten Angebots“, sagt Inge Pirner. „Airlines müssen Preise nehmen, die sie wirklich am Leben halten.“ Ärztliche Kontrollen an Flughäfen könnten die Flugsteuern wachsen lassen.

coronavirus

Reiseprognosen im Überblick:

  • Weniger und selektiver reisen
  • Gesundheit rückt in den Fokus
  • Überwachung nimmt zu
  • Flexiblere Buchungen werden wichtig
  • Bürokratische Hürden werden höher
  • Digitalisierung bekommt einen Schub 
  • Beratung ersetzt Buchung
  • Konzentration und steigende Preise

hp

Lesen Sie mehr zum Thema Digitalisierung im Travelmanagement in unserem Fachartikel im Handelsblatt.

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